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Häufige Fragen an uns als KFZ-Sachverständige

Thema: Unverschuldeter Unfall, Unfallgutachten und Versicherung

Frage 1: Kann ich mir den Schaden auszahlen lassen?

Sollten Sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden, ihr Fahrzeug aber noch fahrtüchtig und verkehrssicher sein, können Sie sich entscheiden, ob Sie das Fahrzeug reparieren lassen wollen oder nicht. Die gegnerische Versicherung kann auf Grundlage eines Schadengutachten den entstandenen Schaden begleichen, auch wenn dieser nicht repariert wird. Der bezahlte Betrag beläuft sich allerdings in diesem Fall nur auf den Preis ohne Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer wird nur erstattet, wenn diese auch tatsächlich anfällt.

Frage 2: Welchen Gutachter darf ich zu Rate ziehen?

Wenn Sie unverschuldet an einem Unfall beteiligt waren, haben Sie das Recht einen Sachverständigen Ihrer Wahl zur Erstellung eines Schadensgutachten zu Rate zu ziehen. Sie müssen also nicht den von der Versicherungsgesellschaft gestellten Gutachter akzeptieren.

Frage 3: Wer zahlt den Gutachter?

Sofern Sie nicht Schuld an dem Unfall sind, zahlt die gegnerische Haftpflicht-Versicherung die Kosten zur Erstellung eines Schadengutachtens. Dies gilt allerdings nicht für sogenannte Bagatellschäden. Hierbei gilt eine Grenze von etwa 700€. Für Bagatellschäden unter dieser Grenze können Sie auf ein Gutachten verzichten und einen einfachen Kostenvoranschlag einer Werkstatt einreichen. Wenn Sie bei einem größeren Schaden den Anspruch auf Sachverständigenkosten an Ihren KFZ-Sachverständigen abtreten, kann dieser seine Rechnung direkt von der gegnerischen Versicherung begleichen lassen.

Frage 4: Mein Fahrzeug ist nicht mehr nutzbar, gibt es Entschädigung?

Wenn Sie auf Ihr Fahrzeug nicht verzichten können oder möchten, es jedoch nach einem unverschuldeten Unfall nicht mehr fahrtüchtig oder verkehrssicher ist, so haben Sie Anspruch auf Nutzungsausfall-Entschädigung. Die Entschädigung richtet sich nach Alter des Fahrzeuges, Fahrzeugtyp und nach Anzahl der Ausfalltage. Erstattet wird ein Tagessatz, den Sie z.B. bei Anwälten oder Versicherungen erfahren.
Die KÜS informiert
Änderungen in der Hauptuntersuchung seit 1. Juli 2012
Die Technische Fahrzeugüberwachung wird ständig weiterentwickelt und an den Stand der technischen Entwicklung angepasst. Hierzu müssen auch die entsprechenden Vorschriften geändert werden.

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Die KÜS informiert
Thema Feinstaubplakette
Ab dem 1. Januar 2008 sind die ersten Umweltzonen in Berlin, Hannover und Köln eingerichtet, andere Städte werden folgen. In diese Zonen dürfen nur noch Kraftfahrzeuge mit geringem Schadstoffausstoß und einer Feinstaubplakette an der Windschutzscheibe einfahren.

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